Allgemein · Bücher

Meine Ferienlektüre 2

„In einer Person“ von John Irving
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„Schwierige Familienverhältnisse und die Suche nach der eigenen Identität waren schon immer das Thema von John Irving. In seinem neuen Roman „In einer Person“ wird alles noch ein bisschen komplizierter als sonst – ein grandioses Plädoyer für die Freiheit zu wählen, wer man sein will.“, so sagt die Süddeutsche Zeitung.

John Irving…. aus irgendeinem Grund waren die Bücher dieses Autors immer eine Herausforderung für mich. Ich las sie dennoch. Teils quälte ich mich, teils freute ich mich durch. Letztendlich sind sie allesamt sehr gut. Wenn da nicht dieses ABER wäre….

Manchmal zieht sich schon mein Magen zusammen, wenn ich nur diesen Buchumschlag sehe – irgendwie sind sie alle gleich – quasi die John Irving-CI bei Diogenes.
Vielleicht ist das so, weil meine Mutter schon mit dem „Hotel New Hampshire“ hinter mir herlief, als ich noch nicht über die Bobo-Siebenschläfer-Phase hinausgewachsen war – frühkindliche Überforderung sozusagen. Natürlich las ich diesen Roman dann doch – irgendwann….

Nun zu „In einer Person“darum geht es, lt. Diogenes:

Auf der Laienbühne seines Großvaters in Vermont lernt William, dass gewisse Rollen sehr gefährlich sind. Und dass Menschen, die er liebt, manchmal ganz andere Rollen spielen, als er glaubt: so wie die geheimnisvolle Bibliothekarin Miss Frost. Denn wer sich nicht in Gefahr begibt, wird niemals erfahren, wer er ist.
 —
William Dean jr., Sohn eines verschwundenen GI und einer Souffleuse, verbringt seine Jugend hinter und auf der Bühne des großväterlichen Kleinstadttheaters in Neuengland. In den düsteren Dramen von Shakespeare und Ibsen lernt er seine Familie – und sich selbst – in ganz unerwarteten Rollen kennen, die ihn beunruhigen, aber auch faszinieren. Und er erfährt, dass keiner die Person ist, die er zu sein scheint – zuallerletzt er selbst. William will nicht Schauspieler werden, sondern Schriftsteller, und um herauszufinden, wer er wirklich ist, macht er sich auf die Suche nach seinem Vater. Eine abenteuerliche Reise in seine Vergangenheit und um die halbe Welt beginnt – von New York über San Francisco bis nach Hamburg und Wien.

»Jeder, der einmal versucht hat zu erklären, was in John Irvings Büchern ›passiert‹, ist wohl gescheitert. Das ist Teil ihrer Qualität.«Die Welt

Dennoch will ich versuchen, eine kleine Rezension zu schreiben, wenn ich mich durch Irvings Buchstaben durchgeschlagen habe.

Ein Kommentar zu „Meine Ferienlektüre 2

  1. John Irvings „Hotel New Hampshire“ bekam ich zum letzten Geburtstag geschenkt. Nicht immer lese ich alle Geburtstagsbücher, doch dieser Roman hatte schon was. Bärige Geschichten mag ich schon allein aus namensmäßiger Neugier. Gruß Bernd

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