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Leipzig….

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Übermorgen ist es soweit: Die Leipziger Buchmesse beginnt.
Verlage, Autoren, Leseratten, Blogger und Bücher ohne Ende werden vor Ort sein und die Messehallen für vier Tage belagern.

Und was darf auf Buchmessen nicht fehlen? Preisverleihungen natürlich.
Traditionell wird auf der Leipziger Buchmesse der Preis mit dem selben Namen vergeben:
„Preis der Leipziger Buchmesse“ – für herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen.

Wer die Nominierten sind, steht schon länger fest.
In den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung jeweils fünf Autorinnen und Autoren. Wobei die männlichen Schreiberlinge hier eindeutig in der Überzahl sind.

Belletristik: nur eine einzige Frau! Nämlich Marion Poschmann mit „Geliehene Landschaften. Lehrgedichte und Elegien“. Die Lyrikerin hat für ihre Gedichte schon häufiger Preise eingesammelt.

Sachbuch/Essayistik: nach Meinung der Jury sind Frauen hier nicht willkommen oder sie ist der Meinung, dass das weibliche Geschlecht in dieser Kategorie einfach nicht gut genug ist, um für eine Nominierung zu taugen. Schade, oder?

Übersetzung: hier trumpfen sie auf, die Damen. Und nur ein Hahn im Korb, bei vier Hennen – Frank Heibert darf auf den Preis für die Übersetzung „Richard Ford: Frank“ hoffen.

Fazit: Wir haben 15 Nominierte. Davon 10 Männer und nur 5 Frauen. Also 1:2 (Danke an gige2015 an dieser Stelle, er weiß wofür).
Woran mag das liegen? Generell hatte ich immer den Eindruck, dass es mehr weibliche als männliche Autoren gibt. Vielleicht schreiben diese aber nicht zwangsläufig über tiefsinnige und preisverdächtige Themen sondern überlassen dies den männlichen Kollegen?
Was meinst DU, liebe Leserin und lieber Leser?

So oder so, findet Ihr hier ein Video, in dem alle Nominierten vorgestellt werden.

 

 

2 Kommentare zu „Leipzig….

  1. Liebes Fräulein Briest,
    den kann ich mir als ironischer Erbsenzähler (und literarisch chronisch
    erfolgloser Mann) nicht verkneifen:
    Zitat: Fazit: Wir haben 15 Nominierte. Davon 10 Männer und nur 5 Frauen. Also 1:3.
    Woran mag das liegen?
    Antwort:
    Eindeutig an den mathematischen Fähigkeiten: 10:5 ist ein Verhältnis von 2:1 …

    Gefällt 3 Personen

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