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Rezension: Biss in alle Ewigkeit

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Ich wusste sofort: diese Ausgabe, die Jubiläumsausgabe, muss ich haben! Schließlich bin ich ein großer Fan dieser Saga. Anlässlich des 10. Geburtstags wurde die Geschichte nämlich um- und neugeschrieben – aber eigentlich auch nicht. Aber dazu gleich mehr.
Der erste Band der Twilight-Saga, um den Vampir Edward Cullen und die Highschool-Schülerin Bella Swan,  erschien 2005 im Verlag Little, Brown and Company.

Um zu verstehen, warum alles neu und wiederum auch nicht ist, sollte man wissen, um was es in dieser 5teiligen Vampir-Saga geht – hier eine GANZ GROBE Zusammenfassung:

Menschenkind und Highschoolschülerin Bella Swan zieht aus Arizona, Phoenix, nach Forks zu dem Vater. Forks ist einer der Orte, an dem die Sonne am seltensten zu sehen ist und es permanent regnet. Am ersten Schultag lernt sie den geheimnisvollen Edward kennen. Schon bald merken beide, dass sie eine Liebe zueinander entwickeln, die wider die Vernunft ist. Denn Edward gehört einem „vegetarischen“ Vampirclan an, der zwar versucht Menschen als Nahrung zu vermeiden, aber…
Die Geschichte einer verbotenen Liebe, voller Romantik und Leidenschaft. Über 5 Bände zieht sich die Story zwischen den beiden hin, bis es endlich zu einem Ende kommt. Geschrieben ist alles, jede einzelne Seite, so romantisch und spannend, „dass dem Leser bei diesem wunderschön geschriebenen Buch eine Gänsehaut über den Rücken läuft.“

Und nun endlich geht die Liebesgeschichte, die noch schöner als Romeo und Julia ist, weiter, bzw. wiederholt sich. Nur in anderer Form.
Die Jubiläumsausgabe! Ein Wendebuch! Enthält „Biss zum Morgengrauen“ (allererster Band, vermutlich um noch ein Mal alles Revue passieren lassen zu können, wie damals alles begann) und NEU (!!!) „Biss in alle Ewigkeit“.

Was ist anders? Die Geschichte wird noch ein Mal erzählt. Die Handlung bliebt bestehen, lediglich die Personen ändern sich. Aber auch nicht ganz. Nur so weit: alles, was bisher weiblich war, wird männlich, alles was männlich war, wird weiblich. Also: Bella ist jetzt Beu (eigentlich Beaufort) und Edward heißt jetzt Edythe und ist das bezauberndste Wesen weit und breit.
Auch die Cullens wurden geschlechtlich verändert, die Personen an sich bleiben aber gleich. Schulfreunde wechselten ebenfalls das Geschlecht und sogar der Werwolf-Clan in La Pusch sind jetzt fast ausschließlich weiblich. Konsequenterweise hätten demnach aus die Eltern von Bella, äh, Beau,  die Rollen tauschen müssen, was aber ausblieb.
Die Autorin Stephenie Meyer übernimmt alle Konstrukte, Inhalte, Sätze und Wortlaute konsequent aus dem ersten Teil „Biss zum Morgengrauen“. Fantastisch und unglaublich, dass die Story dennoch funktioniert!

Folglich zieht Beau aus Phoenix nach Forks, trifft in der Highschool am ersten Schultag auf das Vampirmädchen Edythe und beide verlieben sich ineinander- natürlich ohne, dass Beau weiß, dass Edythe ein Vampir ist. Dies findet er erst im Lauf der Geschichte heraus.
Dennoch, trotz der ungünstigen Konstellation, verlieben sich beide unsterblich und werden ein Paar. Leider gibt es aber nicht nur so nette Vampire wie die Familie Cullen, zu deren Clan Edythe gehört. So treffen eines Tages fremde Vampire in Forks ein, die weder nett noch Vegetarier sind. Der Leitvampir sieht es auf Beau ab – als Mahlzeit, schließlich riecht er wahnsinnig gut.
Eine wilde Verfolgung beginnt, läuft genauso ab, wie in dem ursprünglichen Band und erst ab der Stelle, an der Beau von dem bösen Vampir gebissen wird, erfindet sich die Saga neu. Mehr möchte ich  nicht verraten….

Hört sich wirklich schrecklich kitschig an – ist es auch – und dennoch sowas von lesenswert!

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